How To - Nailstamping

Sonntag, 5. Februar 2017

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In diesem Blogpost dreht sich alles ums Thema "Nailstamping".
Ich werde euch zeigen, wie ihr euren Stamper vorbereitet, welche Lacke ihr verwenden könnt
und wie ihr das beste Ergebnis erzielt.


Los geht's mit der Vorbereitung des Stampers:


Wenn euer Stamper bei euch zu Hause ankommt, kommt er frisch aus der Produktion. Es wurde noch nie damit gearbeitet und daher ist die Oberfläche noch glatt. Eine so makellose Oberfläche eignet sich nicht zum Stempeln. Sie nimmt das Muster nicht richtig auf und gibt es nicht richtig an den Nagel ab.
Daher müsst ihr das Gelkissen eures Stampers vorbereiten.
Damit es den Nagellack von der Schablone vernünftig aufnimmt muss das Gelkissen ein wenig aufgerauht werden und am besten funktioniert das mit einer feinen Nagelfeile, mit der ihr euer Nagelbett glatt feilt und nicht eure Nagelspitzen kürzt.
Mit dieser feinen Feile feilt ihr jetzt auch das Gelkissen eures Stampers, bis es trüber geworden ist.
(Keine Sorge, ihr könnt am Ende trotzdem noch erkennen, wo auf eurem Nagel ihr das Muster platziert.)
Nachdem ihr fertig mit Feilen seid reinigt ihr das Gelkissen von feinen Feilrückständen, indem ihr einfach etwas Nagellackentferner auf ein Wattepad gebt und es damit gut abwischt.
Nun sind die Vorbereitungen des Gelkissens abgeschlossen.

Vorbereitung der Stamping-Schablonen:


Auch eure Stamping-Schablone solltet ihr vor jeder Benutzung mit einem mit Nagellackentferner beträufelten Wattepad säubern, um Nagellackückstände der letzten Verwendung oder feinen Staub und Dreck zu entfernen.

Auswahl des richtigen Scrapers:


Zu vielen Stamping-Sets sind bereits Scraper beigefügt. Allerdings sind diese oft zu weich und entfernen den überschüssigen Nagellack auf den Stamping-Schablone nicht ausreichend.
Deswegen solltet ihr vor dem ersten Stampingversuch auf euren Nägeln immer erstmal testen, ob das Ergebnis euren Wünschen entspricht.
Dazu einfach auf ein Blatt papier stampen. Verläuft das Muster oder wird es gar verschmiert ist es besser einen anderen Scraper zu wählen. Hierfür eignen sich alte Gutschein- oder Punktesammelkarten aus Plastik hervorragend.

Die richtige Technik:


Um das beste Ergebnis zu bekommen ist eines ganz wichtig: zügig arbeiten!
Nachdem ihr den überschüssigen Nagellack mit dem Scraper in einer zügigen Bewegung von eurer Schablone gewischt hab wird auch der Stamper mit einer zügigen, bogenförmigen Bewegung über das Muster bewegt. Nun befindet sich das Muster auf dem Gelkissen eures Stampers.
Dieses nun zügig über dem Nagel positionieren und dann das Muster auf den Nagel abrollen. Auch hier gilt wieder: zügige Bewegungen sind das A und O.
Dauert der ganze Vorgang zu lange trrocknet der Nagellack entweder noch auf der Schablone oder auf dem Gelkissen und lässt sich dann nicht mehr schön aufnehmen oder an den Nagel abgeben.
Rollt ihr das Gelkissen zu langsam über die Schablone oder über den Nagel passiert genau das Gleiche: Das Muster wird nicht schön aufgenommen oder verwischt gar.

Der richtige Nagellack:


Am besten funktionier das Stampen mit extra dafür hergestellten Stampinglacken. Vor allem für Anfänger kann ich diese nur empfehlen.
Ansonsten stampt es sich aber auch mit handelsüblichen Nagellacken aus dem Drogeriemarkt super.
Ich probiere es mit jedem Lack vorher auf einem Stück Papier, bin ich dort mit dem Ergebnis zufrieden darf der Lack auf die Nägel.
Achtet darauf, dass euer Lack deckend ist, so ist das Muster später am besten zu erkennen.

Den Stamper reinigen:


Vor dem bestampen eines neuen Nagels solltet ihr darauf achten, dass ihr das Gelkissen eures Stampers, den Scraper und die Schablone reinigt.
Für Scraper und Schablone einfach ein wenig Nagellackenferner auf ein Wattepad träufeln und sorgfältig abwischen. Bevor ihr beides erneut verwendet darauf achten, dass Scraper und Schablone vollständig getrocknet sind!
Beim Stamper selbst geht das ganze noch einfacher: Nehmt eine Fusselrolle zur Hand und rollt den Stamper nach jedem Nagel darauf einmal ab. So werden Nagellackrückstände und Fusseln etc. ganz einfach entfernt.

Los geht's

 

Nun habe ich euch alle meine Tipps und Tricks fürs Stamping verraten.
Jetzt zeige ich euch das Ganze mal im Praxistest.
Mein Stamper* ist bereits mehrmals benutzt, deswegen muss ich ihn vor dem Benutzen nicht nochmal anfeilen.

Ich reinige also Stamper und Schablone* mit Nagellackentferner und lege mir den Scraper* bereit.

Meine Finger habe ich bereits mit einem schönen Taupeton lackiert und gut trocknen lassen.
Die Farbe, in der ich mein Muster obendrauf gestampt haben möchte steht geöffnet neben der Schablone.

Nun streiche ich etwas Nagellack über meine Schablone. 
Wie ihr seht braucht ihr gar nicht so viel, der Scraper verteilt alles in den noch nicht bestrichenen Stellen der Schablone.

 
In einer zügigen Bewegung und mit leichtem Druck ziehe ich den Scraper über die Schablone.
Nun hat ist der gesamte Nagellack im Muster verteilt.

Ich lege den Scraper zur Seite und nehme mir den Stamper zur Hand.
Ich rolle ihn in einer zügigen Bewegung über das Muster und checke noch einmal kurz, ob alles aus der Schablone aufgenommen wurde.

Nun halte ich den Stamper über meinen Nagel und positioniere ihn so, wie es mir gefällt.
Dann rolle ich das Gelkissen mit leichtem Druck und wieder in einer zügigen Bewegung über meinen Nagel.


Bin ich zufrieden mache ich mit den anderen Fingern weiter. Nach jedem Finger reinige ich Stamper*, Scraper* und Schablone* wie oben beschrieben.

Zum Schluss entferne ich den Überschuss auf meiner Nagelhaut mit einem kleinen Pinsel und Nagellackentferner. Das geht super schnell, da der Nagellack beim Stampen nur in einer hauchdünnen Schicht aufgetragen wird.

Danach noch mit Klarlack versiegeln und fertig!


Ich hoffe, dass euch das Stamping durch meine Anleitung leichter fällt und ihr tolle Ergebnisse erzielt!

Markiert uns doch gerne auf einem Bild des Ergebnisses, wenn ihr eins davon auf Instagram postet.

Viel Spaß beim Nachmachen !


 *In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Team von Nurbesten.
Vielen Dank !