Italienurlaub - Teil 2

Dienstag, 30. August 2016

in
Tag 4, 18.08.16Heute brechen wir nach dem Frühstück auf nach Verzasca, dem Tal, wo die die berühmte Staumauer aus dem James Bond Film "Golden Eye" steht.
Auch diese Strecke zieht sich mit Serpentinen die Berge nach oben.
Je näher wir der Staumauer kommen, desto größer und mächtiger wird sie.
Lukas wird langsam unruhig, denn er hat Höhenangst.

Dort angekommen suchen wir uns einen Parkplatz uns betreten die Staumauer.
Wir sind alle total erschlagen, von ihrer Größe.
Schaut man hinunter wird einem leicht schwindelig, auch wenn man keine Höhenangst hat.
Lukas hat sich derweil ein Plätzchen gesucht, wo er sich hinsetzen kann, ohne den Abgrund zu sehen.

Wir anderen machen uns auf den Weg die Staumauer zu erkunden, schauen links und rechts herunter, machen Fotos und lassen uns den starken Wind um die Nase wehen.
Am meisten beeindrucken uns die Menschen, die sich trauen, sich von einer Bungeeplattform 220 Meter in die Tiefe zu stürzen.

Wir beobachten sie noch einige Zeit und machen uns dann auf den Weg, um weiter in das Verzascatal hineinzufahren. Dort gibt es nämlich einen wunderschönen Zufluss zum See, der sich vom Berg hinunter durch ein Meer aus Steinen seinen Weg bahnt.
Wir suchen einen Parkplatz und eine Stelle am Fluss, wo wir uns hinsetzen können.
Dann ziehen wir unsere Badesachen an und wagen uns tatsächlich ins eiskalte Wasser.
Obwohl unsere Beine vom kalten Wasser weh tun wollen wir trotzdem unbedingt hier baden!

Das Wasser ist glasklar und einfach nur herrlich! Man kann es sogar trinken, so sauber, wie es ist. Jannik und Lukas haben auch wieder ihre GoPros ausgepackt und wir machen Fotos und Videos ohne Ende.
Es macht einfach so viel Spaß zu schwimmen und zu tauchen, ins Wasser zu springen oder einfach nur zuzuschauen, wie es durch das Steinmeer fließt. Wir alle müssen oft aus dem Wasser, um uns kurz an der warmen Luft aufzuwärmen, gehen dann aber sofort wieder in das Eiswasser zurück.

Lukas hat einen kleinen Wasserfall entdeckt und macht mit seiner Canon Kamera Langzeitaufnahmen.
Er macht unglaublich gern Fotos und ist hier natürlich voll in seinem Element.

Nach zwei Stunden sind wir alle total k.o. aber auch so glücklich und zufrieden.
Das war wirklich ein tolles Erlebnis und wir haben vor, in den nächten Tagen unbedingt nochmal hier her zu kommen. 

Für heute Abend ist ein Restaurantbesuch geplant.
Gut, dass uns unsere Brieffreunde heute Morgen wieder geantwortet haben, denn so wissen wir, welche die beste Pizzeria in Luino ist.
Und tatsächlich schmeckt uns die Pizza in der Pizzeria Manzoni in der Altstadt wunderbar.

Zum Abschluss genießen wir noch einen italienischen Wein und machen uns dann wieder auf den Heimweg.

Tag 5: 19.08.2016

Heute schlafen wir alle mal aus. Wegen der letzten Tage sind wir echt müde und haben es uns eideutig verdient.
Nach einem gemütlichen Frühstück beschließen wir heute erneut in das Verzascatal zu fahren, um dort noch einmal an einer anderen Stelle in den Zufluss zu gehen.

Dort angekommen beschließen wir auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses unsere Handtücher auszubreiten.
Pauline und Lukas klettern gleich los und auch Jannik folgt ihnen über die großen Steine durch den Fluss.


Da Jördis ihre Kamera im Rucksack hat möchte sie zuerst einen einfacheren Weg finden, das ist aber gar nicht so leicht wie gedacht.
Schließlich lässt sie sich von Jannik helfen und schafft es auch auf die andere Seite.

Dort angekommen wollen wir natürlich gleich wieder ins Wasser! Aber die Kälte macht es uns schwer. Nach langem Eingewöhnen schaffen wir es schließlich wieder ein bisschen im Wasser zu schwimmen.
Natürlich machen die Jungs viele GoPro-Aufnahmen.

So langsam denken wir daran, dass wir ja auch wieder zurück auf die andere Seite des Ufers gelangen müssen. Wir klettern alle auf den Steinen herum und suchen nach einem einfacheren Weg, den Fluss zu überqueren. Das macht total viel Spaß und wir entdecken tolle Steine und kleine Wasserfälle am Fluss.
Letztendlich begeben wir uns aber doch zu der Stelle zurück, wo wir anfangs den Fluss überquert haben und  klettern hinüber. Das war abenteuerlich!

Weil wir noch ein wenig Zeit haben fahren wir mit dem Auto weiter in das Tal hinein.
Wir sehen viele schöne Dörfer, in denen die Häuser alle aus Steinen gebaut sind, die augenscheinlich ganz unbefestigt übereinander liegen.
Am Ende des Tals angekommen kehren wir um und machen uns auf den Weg zurück zu unserer Ferienwohnung.

Fürs Abendbrot gehen wir wieder Fleisch einkaufen, was mariniert wird.
Außerdem gibt es Grillmais und eine leckere Tomaten-Mozarella-Platte.
Bei Shisha und Sekt (bzw. Bier) lassen wir den Abend gemütlich ausklingen und fallen später müde ins Bett.

Tag 6: 20.08.16

Für heute ist Regen angekündigt...
Und tatsächlich beginnt es kurz nachdem wir gefrühstückt haben an, in Strömen zu regnen.
Wir entschließen uns dazu, in ein Schwimmbad zu fahren. Also packen alle ihre Sachen und auf gehts.

Das Schwimmbad liegt in der Schweiz und es gibt ein großes Schwimmerbecken und ein Nichtschwimmerbecken im Innenbereicht.
Außerdem gibt es 4 verschiedene Rutschen und zu unser aller Überaschung auch einen Außenbereich, in dem man trotz Regen schwimmen darf.

Zuerst gehen wir in ein Außenbecken, in welchem die Wassertemperatur unglaubliche 34°C beträgt! Dort machen wir es uns auf einer Liegefläche im Wasser gemütlich. Es ist ein komisches Gefühl, dass es im Wasser so warm ist und die Luft außenrum ganz kalt und voller Regen.
Jannik und Lukas entdecken ein weiteres Becken im Außenbereich, mit Wasserspiel und künstlicher Strömung. Natürlich müssen sie dort hin, die zwei Quatschköpfe!
Jördis und Pauline ziehen es vor, im beheizten Becken zu warten.

Als die Jungs zurück kommen beschließen wir die Rutschen auszuprobieren.
Zuerst wird die Trichterrutsche getestet: Man rutscht durch die Röhre in eine Art Trichter, in welchem man dann zwei bis drei Runden dreht und durch eine unten anschließende Röhre weitergeleitet wird. An sich gefällt uns diese Rutsche gut, nur die Weiterleitung in die anschließende Röhre gestaltet sich etwas kompliziert und wir stoßen uns jeder irgendwo an...

Naja, macht nichts.
Wir testen weitere zwei Rutschen aus. Diesmal sind es ganz normale Röhrenrutschen, allerdings verdunkelt und mit Lichteffekten innen drin.
Es gibt noch eine Loopingrutsche, die traut sich nur Lukas zu rutschen und ihm macht es Spaß.
Wir rutschen noch ein paar mal und gehen dann wieder in das 34°C warme Becken zurück.

Nach guten drei Stunden haben wir alle großen Hunger und beschließen aufzubrechen, um uns Gebäck für die Kaffeezeit zu besorgen.
Den Rest des Tages verbringen wir in der Ferienwohnung mit Olympia schauen und Abendbrot vorbereiten.
So ein entspannter Nachmittag tut auch mal gut!
Außerdem beginnen wir schon für morgen zu packen, denn morgen ist Abreisetag...

Tag 7: 21.08.16

Heute klingelt der Wecker früher.
Wir frühstücken und packen unsere Koffer zu Ende. Dann räumen wir auf und beladen das Auto.
Doch heute scheint wieder die Sonne und wir beschließen nicht einfach so zu fahren.
Wir wollen noch ein letztes Mal nach Verzasca.

Heute ist viel mehr Wasser im Zufluss als die letzten Tage und die Strömung ist stärker. Das liegt an dem starken Regen des letzten Tages und der letzten Nacht. Trotzdem ziehen wir noch einmal unsere Schwimmsachen an und gehen ins Wasser.

Gegen Mittag brechen wir dann auf Richtung Heimat. Eine lange Fahrt liegt vor uns und vor allem wir Mädels freuen uns schon auf das Proviant, welches wir eingepackt haben.
Die Fahrt verläuft größtenteils Problemlos. Wir kommen gut durch und es gibt keinen Stau.
Gegen Abend erreichen wir endlich die Heimat! Alle sind froh, wieder zu Hause zu sein.

Ein schöner Urlaub mit den besten Freunden geht zu Ende.
Aber der nächste wird sicher kommen!